Über uns

Geschichte

Das Humboldteum ist ein gemeinnütziger internationaler Verein für Bildung und Kulturdialog und wurde 2006 auf Initiative von Schulleitern Deutscher Auslandsschulen gegründet. Wir unterstützen satzungsgemäß Deutsche, Schweizer und Österreichische Auslandsschulen in ihrem Bildungsauftrag durch Extracurricula und werben mit unseren Angeboten für eine Welt in der kulturelle Vielfalt als Reichtum erkannt wird.

Denn wie unserer Namensgeber Alexander von Humboldt einmal sagte: „Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie gesehen haben.“

Konzept

Als junge, frische Organisation fühlen wir uns alten Erziehungs- und Bildungstraditionen verpflichtet! „Meine Bildung hat angefangen an dem Tag, als ich die Schule verlassen habe“…, viele von uns werden da Mark Twain mit einem verschmitzten Lächeln Recht geben. Trotzdem ist Schule nach wie vor ein wesentliches Lern- und Lebensumfeld von jungen Menschen, das auch Schmelztiegel für unterschiedlichste Begegnungen in einem sicheren Raum sein kann. Deshalb versuchen wir in unseren Austausch- und Begegnungsangeboten schulische und außerschulische Potenziale zusammenbringen.

Wir bieten die Chance im Schutz einer privaten Atmosphäre des Dialogs ein interkulturelles Experiment zu wagen und Kenntnisse über Eigenarten sowie Spielregeln und Fallstricke im persönlichen Umgang mit zunächst „Fremden“ zu entwickeln um letztlich das Menschen- und Weltbild sowie die Sprachkenntnisse zu erweitern. Dazu organisieren wir Schüler- und Jugendaustauschprojekte.

Service

Durch die Übertragung vieler arbeitsintensiver Aufgaben und die zunehmende Verrechtlichung des Schulwesens benötigt eine moderne Schule ein wesentlich höheres Zeitbudget für alle Leitungs- und Verwaltungsaufgaben. Insbesondere die Ressourcen für die engagierten Kolleg/innen müssen erheblich ausgeweitet werden um den Schulalltag zu meistern und Verantwortung für die Qualität der Erziehung und Bildung der Schüler zu übernehmen.

Diese Entwicklung war Initial zur Gründung des Humboldteums um Kolleg/innen an Auslandsschulen durch die Organisation von Extracurricula den Rücken für Ihre pädagogische Basisarbeit frei zu halten. Das Humboldteum hat die Aufgabe die Fachlichkeit an Auslandsschulen zu unterstützen durch Fortbildungsmaßnahmen, Schüleraustauschprogramme, Sprachcamps und sonstige Agentur- und Unterstützungsleistungen.

  • Wir organisieren Schüleraustauschprogramme
  • Wir organisieren Unternehmenspraktika für Schüler
  • Wir organisieren Hospitationen für Lehrer, Ausbilder und Jugendleiter

Auslandschulwesen

Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik ist eine von drei Säulen deutscher, österreichischer und schweizer Außenpolitik – neben den politischen und den wirtschaftlichen Beziehungen – und eines ihrer nachhaltigsten Instrumente. Auslandsschulen sind Orte der Begegnung und des interkulturellen Dialogs und als solche in besonderer Weise geeignet, Schülerinnen und Schüler verschiedener Nationen und Kulturkreise auf eine gemeinsame Zukunft vorzubereiten.

Alle vom Humboldteum in Kooperation mit Deutschen, Österreichischen oder Schweizer Auslandsschulen organisierten Schüleraustauschprogramme sind zeitlich begrenzt und es handelt sich der Qualität nach um einen echten Schüleraustausch, bei dem grundsätzlich auch ein Gegenbesuch – wenn auch nicht zwingend zeitgleich – beabsichtigt ist. Das Humboldteum ist exklusiv Projektträger für den Schüleraustausch von ganzen Jahrgangsstufen von Auslandsschulen.

Auslandschulen

Eine Auslandsschule ist eine Schule die ihre Bildungsziele, Lehrpläne und Abschlüsse am Heimatland orientiert, die aber im Ausland angesiedelt ist. Der Unterricht findet teilweise in deutscher Sprache statt, zumindest im Fach Deutsch als Fremdsprache. Dazu entsenden die Heimatländer Lehrer für einen gewissen Zeitraum. Alle Auslandsschulen beschäftigen auch Lehrkräfte aus den jeweiligen Gastländern, die in der Landessprache unterrichten. Das Kollegium ist somit zumindest zweisprachig, vielfach zählen auch LehrerInnen weiterer Länder bzw. Sprachen mit zum Team. Aus Sicht des Gastlandes handelt es sich um eine Internationale Schule. Die Abschlüsse sind im Gast- wie auch im Heimatland größtenteils anerkannt, die Schulen – meist in privater Trägerschaft – werden von der öffentlichen Hand des Heimatlands gefördert.

Nach dem Auslandsschulgesetz der Bundesrepublik Deutschland handelt es sich bei einer  der ca. 140 Deutschen Auslandsschulen um eine Schule die im Ausland liegt und der aus einem erheblichen Bundesinteresse heraus der Status „Deutsche Auslandsschule“ durch Vertrag verliehen worden ist. Nach §4 Auslandsschulgesetz beaufsichtigt der Bund die Auslandsschulen und erteilt Weisungen. Mehr Info unter www.auslandsschulwesen.de

Laut der Auslandschweizer-Organisation (ASO) werden weltweit 18 Schweizer Schulen im Ausland betreut, die rund 6700 Kindern Unterricht nach schweizerischen Grundsätzen vermitteln. Die Schweizer Schulen sind private Einrichtungen der einzelnen Auslandschweizer-Gemeinschaften, aber von der Schweizerischen Eidgenossenschaft anerkannt. Die Schüler können jederzeit ohne Probleme ins Schweizer Schulsystem wechseln. Falls sie mit der Matura oder mit dem International Baccalaureate abschliessen, können sie anschliessend in der Schweiz studieren. Mehr Info unter www.aso.ch/de/angebote/schweizer-schulen-im-ausland

Die 8 Österreichischen Auslandsschulen orientieren sich am jeweils für die Schulform gültigen österreichischen Lehrplan, nehmen aber auch Rücksicht auf landesspezifische curriculare Vorgaben. Die Schulen werden in erster Linie von SchülerInnen des Gastlandes besucht. Die Österreichischen Auslandsschulen unterliegen der Fachaufsicht des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Wien. 
Mehr Info unter www.bmukk.gv.at/schulen/schulen/ausland

Team

Uli B. Hüttl

Dipl.-Ing. cons. paed. Direktor Forensis. Geschäftsführung. Sachbearbeitung Logistik und Transfers.

Ute Borger

M.A. (mult.) Consulentin. Koordination Schüleraustauschprogramme. Sachbearbeitung Versicherungen.

Natalie T. Deplazes

Dipl.-Päd. Koordination Schüleraustauschprogramme. Sachbearbeitung Gegenbesuche.

Alexandra Schlosser

stud. omn. gent. Koordination Schüleraustauschprogramme.

Anika Julia Boos

stud. rer. paed. Koordination Schüleraustauschprogramme.

Markus Kirschlager

cons. paed. Pädagogische Betreuung interkulturelle Trainings.

Isabel Krämer

Herta Borger

Ehrenamtliche Mitarbeiter

Hannah González Volz

B.A. Lateinamerikastudien Ehrenamtliche aus Hamburg

Sophia Zwinscher

Ehrenamtliche aus Sachsen

Dorothea Haase

Ehrenamtliche aus Baden-Württemberg

Gloria Sauter

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